Einführung

Therapiebegleithund Kea

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In der tiergestützten Ergotherapie werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen, sensorischen, motorischen, und/oder kognitiven Problemen therapiert.

Diese Bereiche stehen in Wechselwirkung untereinander: Menschen mit Störungen in der sensorischen Verarbeitung wie im Gleichgewichts-, Muskel- und Tastsinn zeigen oft auch psychische Auffälligkeiten und umgekehrt.

Therapiebegleithund Kea

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Der Gleichgewichtssinn wirkt auf die seelische Ausgeglichenheit, der Muskelsinn auf die Bewegungsfreude (Muskelsinnstörungen äußern sich z.B. in vermehrtem Anstoßen und Stolpern, allgemeiner Ungeschicktheit, durch Greifen und versehentliches Fallenlassen von Gegenständen), der Tastsinn auf die Kontaktfähigkeit.

Die passende Zusammenarbeit unserer Sinnesqualitäten (sensorische Integration) bildet die Voraussetzung für adäquate Konzentration und Ausdauer. So behindern sensorische Integrationsstörungen nicht nur die Lernfähigkeit, sondern insgesamt den Einsatz und den Nutzen der Intelligenz. Wenn ein Mensch sich und seine Umwelt nicht so wahrnehmen kann wie die Menschen um ihn herum, rutscht dieser Mensch automatisch in eine Außenseiterrolle.

Er stolpert z. B. öfter als andere, oder kann sich nicht so bewegen wie andere und ist womöglich im Leistungsvergleich nicht so schnell und effektiv wie ein gesunder Mensch.

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Er spürt Tastqualitäten anders als andere und empfindet oft auch das Berühren und das Berührtwerden anders. Treten kognitive Probleme auf, z. B. bei Konzentration und/oder dem Erinnern, kann er sich nicht gleichberechtigt an Unterhaltungen beteiligen.

Dies geht im sozio-emotionalen Bereich einher mit mangelndem Selbstwertgefühl, Mangel an Vertrauen, starken Ängsten und ihren Kompensationsmechanismen wie zum Beispiel Aggression, Rückzug, sich zum Clown machen, und so weiter.

Der Hund kann maßgeblich dazu beitragen, positiv auf diese Störungen einzuwirken, wobei die günstigen Wirkungen ineinander übergehen.

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